Wenn wir andere segnen oder für sie Segen erbitten, brin­gen wir unseren Glauben zum Ausdruck, dass Gott die Men­schen und unsere Lebensräume mit seiner heilsamen Lebenskraft er­füllen, be­schützen und heilen kann.

Haussegnung

Es ist ein guter Brauch, ein neues Haus oder eine neue Wohnung unter Gottes Segen zu stellen. Dabei wird mit den Bewohnern eine kleine Feier gestaltet, in denen Gottes Schutz erbeten wird für das Haus und die Menschen, die darin wohnen. Mit Weihwasser werden die Räume des Hauses besprengt zum Zeichen dafür, dass darin Gottes guter Geist wohnen möge.

Segnung von Jubelpaaren

Anlässlich einer Jubelhochzeit (Silberne, Goldene, Diamantene, Eiserne Hochzeit) können Ehepaare einen besonderen Segen empfangen. Dies ist im Rahmen eines Gemeindegottes­dienstes möglich. Wenn der Besuch des Gottesdienstes nicht möglich ist, kann der Segen auch bei einem Hausbesuch gespendet werden.

Kindersegnungen

Gesegnet werden Kinder und Jugendliche, die neu in einer Schule beginnen am Beginn des Schuljahres. Nach Weihnachten findet im Anschluss an einen Gottesdienst die Kindersegnung statt. Eltern, die ihr Kind (noch) nicht taufen lassen wollen, können ihr Kind gerne segnen lassen.

Segen in besonderen Situationen

Menschen wünschen auch in besonderen Situationen den Segen Gottes: vor einer großen Reise, vor einer Operation, vor einer Wallfahrt, in Zeiten der Krankheit, am Beginn einer neuen Aufgabe… Dies ist nach einem Gottesdienst, bei einem Hausbesuch oder auch bei einem Termin im Pfarrbüro möglich.

 

Wer die Feier der Haussegnung oder eine andere Segnung wünscht, kann sich bei Pfarrer Kempter im Pfarrbüro melden.