Maria 2.0

Frauenprotest in Kirchen

Maria 2.0 - Fortsetzung

Im Mai 2019 haben Frauen eine Woche lang alle Ehrenämter in der Kirche niedergelegt und gestreikt um zu zeigen, wie die Kirche von Frauen getragen wird aber wie wenig Frauen zu sagen haben. Nach dieser Aktion hat sich hier im Dekanat eine Gruppe Gleichgesinnter getroffen, um weiter für die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche einzustehen. Diese Gruppe ist offen für alle und es können auch noch weitere Interessierte dazukommen.

Das nächste Treffen ist am

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr

in der Alten Abtei in Kloster Schöntal

Es geht darum, miteinander zu überlegen und zu planen, wie die Ziele der „Aktion Maria 2.0.“ weiterverfolgt werden können. Dabei werden verschiedene Vorschläge und Aktionen besprochen und geplant. Alle die mitmachen möchten, sind eingeladen.

Diese Aktionen sollen auch den „Synodalen Weg“ begleiten, der am 1. Advent in Deutschland beginnt und von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken durchgeführt wird. Es ist ein Beratungsprozess, der auf zwei Jahre hin angelegt ist, und in vier großen Themenbereichen Veränderungen anstoßen will. Der vierte Themenbereich behandelt die Frage um „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“.

Bei den weiteren Themen geht es um „Macht, Partizipation und Gewaltenteilung“, um die „Sexualmoral“ und um „Priesterliche Lebensformen“.

 

Maria 2.0 geht weiter   -   Podiumsdiskussion in Stuttgart

Gut besucht war eine Podiumsdiskussion zum Thema Maria 2.0. Anfang November im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart. Weihbischof Matthäus Karrer diskutierte über Gleichberechtigung, Reformen und die Stimmung in der Kirche.
Seit dem bundesweiten Kirchenstreik im Mai dieses Jahres steht die Aktion „Maria 2.0“ für den Protest katholischer Frauen für eine geschlechtergerechte Kirche. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben sich zahlreiche Aktionsgruppen gebildet. Neben lokalen Veranstaltungen liegt ein Schwerpunkt auf dem Dialog mit Vertretern der Kirchenleitung.
Unter dem Motto "Maria 2.0: Frauen stehen auf für eine geschlechtergerechte Kirche" hatten das Katholische Bildungswerk Stuttgart und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) eingeladen.
Der Veranstaltungssaal war voll besetzt. Auf dem Podium diskutierten Weihbischof Matthäus Karrer, Prälatin Gabriele Arnold (Evangelische Landeskirche in Württemberg), Dr. Bettina Eltrop (Vertreterin einer Maria 2.0-Gruppe, Ostfildern), Pfarrer Klaus Kempter (Aktionsgemeinschaft Rottenburg) und Claudia Schmidt (Geistliche Beirätin des KDFB).

 

 

Maria 2.0 – Frauenprotest in Kirchen

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund der Diözese Rottenburg Stuttgart unterstützt die Aktion Maria 2.0 aus Münster: ein Protest gegen den Missbrauch und die Ausgrenzung von Frauen in der Kirche. Im Dekanat Hohenlohe gibt es dazu drei Aktionen. Vor den katholischen Kirchen in Künzelsau (am 12. Mai um 10.30 Uhr), in Niedernhall (am 19.Mai um 10.30 Uhr) und in Öhringen (am 19. Mai um 10.15 Uhr) versammeln sich Frauen und Männer feiernd, betend und diskutierend, um die Rolle der Frau in der Kirche zu stärken. In Öhringen trifft man sich um 10.15 Uhr auf dem Platz vor der Kirche. Nach der Kundgebung nehmen die Frauen am Gottesdienst teil und gestalten ihn mit.

Predigt von Pfarrer Klaus Kempter am 19. Mai 2019