ACK hat sich wieder getroffen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) kam am 7. Juli zu einer Sitzung zusammen. Schwerpunkt war er Austausch über Erfahrungen in der "Corona-Zeit"

Schwerpunkt in der gemeinsamen Sitzung war der Austausch über die Erfahrungen, die in den vergangenen Monaten persönlich und als Gemeinde gemacht wurden. Neben dem Erleben der verschiedenen Beschränkungen und dem Mitteilen persönlicher Schicksale stand dabei der Umgang mit der Feier der Gottesdienste und die Erfahrungen mit Seelsorge und Begleitung von Menschen im Mittelpunkt. Einige Kirchen haben zudem in der vergangenen Zeit neue und interessante Versuche mit medialer Präsenz und Kommunikation gemacht, die für die Zukunft hilfreich sein können. Beeindruckend war die Kreativität, die sich in den Gemeinden im Blick auf Gottesdienst/Gebet und auf Seelsorge gezeigt hat. Mehrheitlich wurde die Gemeinschaft, die in ihren vielfältigen Formen nicht mehr möglich war, schmerzlich vermisst. Ob die vergangene Zeit zu einer Entschleunigung geführt hat, hing stark davon ab, in welchen Bereichen die Menschen tätig sind und ob die ganze Situation persönlich als bedrückend erlebt wurde. Ernüchtert wurde festgestellt, dass die aktuelle Situation gezeigt hat, dass die Kirche nicht mehr als „systemrelevant“ betrachtet wird. Kritisch wurde bewertet, wie in der Zeit des harten Lockdowns mit Seelsorge und Besuchsmöglichkeiten in Altenheimen und Krankenhäusern umgegangen wurde. Hier hätte die Kirche stärker Partei für die von Isolation und Einschränkung von Freiheitsrechten Betroffenen ergreifen müssen, war die Meinung.

Weitere Themen der Sitzung waren die Aktualisierung der Gottesdienst-Hinweisschilder am Ortseingang, die Einkehrkirche 2021, die Fortschreibung des Ökumenischen Kalenders und die Fortsetzung des Beratungsprozesses für die zukünftigen Aufgaben der ACK Öhringen. Zudem wurde ein gemeinsamer Gottesdienst im Hofgarten geplant, der am Freitag, 11. September, um 18.00 Uhr stattfinden wird.